Etiketten gegen Sonnenbrand

Die kalte Jahreszeit ist schon eine Weile vorüber und ehe man sich versieht, hat die Zeit begonnen, da der Großteil der Bevölkerung den wohl verdienten Feierabend am liebsten draußen im Freien verbringt. Neben allwöchentlichen Grillabenden, steht das Sonnenbaden bei Vielen ganz hoch im Kurs.

➽Dabei gilt: Bitte ohne Sonnenbrand! Leider ist dieses Phänomen weit verbreitet – und dies häufig trotz der empfohlenen Sonnencreme. Die Ursache dafür sind die beschädigten Epedermiszellen, ausgelöst durch die UVB-Strahlen des Sonnenlichts. Neben dem schmerzenden Sonnenbrand können dadurch auch schlimme Hautkrankheiten bis hin zum Hautkrebs entstehen! Also vor dem Sonnenbaden das Eincremen nicht vergessen! Oder gibt es da etwa doch noch andere Methoden, sich vor zu aggressivem Sonnenlicht zu schützen?

Etiketten: Die Alternative zur Sonnencreme?

Dass Etiketten in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen, wissen wir vom Labelfox mittlerweile. Einmal haben wir zum Beispiel über einen Mann berichtet, welcher als Barcodeetikett verkleidet für mehr Aufmerksamkeit rund um den Barcode unterwegs war.
Ein anderes Mal informierten wir über ein Flaschenetikett mit integriertem Fahrschein, welches ein sicheres Nachhause Kommen nach der nächsten Party garantierte. Was wir nun erfuhren, das war jedoch selbst uns neu: Etiketten sollen ein Mittel gegen Sonnenbrand sein.

➽ Was es damit auf sich hat?

Eine Gruppe Forscher der Universität in New South Wales hat sich mit dem weit verbreiteten Sonnenbrand-Problem beschäftigt und daraufhin ein blaues Etikett erfunden, welches mit zunehmender Sonneneinstrahlung seine Farbe verliert. Einmal auf der Badekleidung angebracht, tankt das Label die Sonne mit.

Sobald ausreichend Sonne getankt wurde, ist das Etikett komplett weiß gefärbt. Für den Betroffenen bedeutet das: Sofort in den Schatten oder nochmals Sonnencreme auftragen!

Wie funktioniert das Sonnenetikett?

Laut der leitenden Forscher, sorgt ein harmloser Farbstoff für den Effekt des Etiketts. Wie schnell sich der Aufkleber weiß färbt, kann zudem an die unterschiedlichen Hauttypen angepasst werden. So kann jeder Verwender das richtige Label für die eigene Sonnenempfindlichkeit nutzen. Da der Herstellprozess der Sonnenetiketten sehr einfach gehalten wurde, ist die Produktion mit dem richtigen Inkjetdrucker kinderleicht durchzuführen.

Natürlich ließ bei dieser genialen Idee das erste kommerzielle Produkt nicht lange auf sich warten. So brachte schließlich ein großer Kosmetikhersteller ein ähnliches Produkt auf den Markt. Das sogenannte UV-Patch wird einfach auf die Haut geklebt und zudem mit dem Smartphone verbunden. Mittels kostenloser App auf dem Smartphone können verschiedene Einstellungen zu Hauttyp, Augenfarbe und verwendeter Sonnencreme gemacht werden. Die App wertet während des Sonnenbads alle wichtigen Informationen aus und schlägt Alarm sobald der kritische Punkt erreicht ist.

Fazit: Wir vom Labelfox haben das UV-Patch zwar noch nicht ausprobiert, finden aber die Idee dahinter sinnvoll und hilfreich. Ein individueller Wecker für das Sonnenbaden: Besonders für Menschen, die zum Beispiel auf herkömmliche Sonnencremes allergisch reagieren, könnte dies die Zukunft zum Schutz vor Sonnenbrand oder noch schlimmeren Hautkrankheiten sein.

Bildnachweis:
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Carolin Steigenberger

Autorin bei Labelfox
Ich bin extrem neugierig und möchte nie auslernen, was mir in meinem Beruf natürlich oft zu Gute kommt. Als Bloggerin für die Kennzeichnungsbranche macht es mir Spaß, scheinbar eintönige Themengebiete und Sachverhalte von immer neuen, spannenden Seiten zu beleuchten.

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Veröffentlicht am 26. Juni 2018 von
Carolin Steigenberger und abgelegt in der
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