Reifenetiketten – damit’s rund läuft

Eine Vielzahl von Geräten und Gegenständen werden heutzutage mithilfe von Etiketten gekennzeichnet. Je nach Anwendung stellen wir dabei hohe Anforderungen an das Material:
Es soll extrem flexibel, lebensmittelverträglich oder beständig gegenüber Hitze und Kälte sein.

Neben dem Material ist auch der Klebstoff nicht außer Acht zu lassen. Dieser sorgt dafür, dass das Etikett dauerhaft kleben bleibt – auch auf schwierigen Untergründen. Ein besonders schwierig zu beklebender Untergrund ist beispielsweise die Oberfläche eines Autoreifens. Was es mit der Kennzeichnung von Autoreifen auf sich hat und warum sie so wichtig ist, erklärt euch der Labelfox in folgendem Artikel.

Welche besonderen Eigenschaften hat ein Reifenetikett?

Um den ausdünstenden Weich-machern im Gummi und der verschmutzten Reifenfläche dauerhaft Stand zu halten wird bei der Kennzeichnung von Autoreifen ein Spezialklebstoff verwendet.
Herkömmliche Etiketten würden den Anforderungen schon nach kurzer Zeit nicht mehr standhalten.

Das Obermaterial des Reifenaufklebers besteht aus beschichtetem Papier, was für eine einfache Verklebung auf dem gebogenen Untergrund und für eine dauerhafte Lesbarkeit der Aufschrift sorgt.

Ganz schön clever – Die Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung

Für die Hersteller von PKW-Reifen gilt seit dem 1. November 2012 eine besondere Kennzeichnungspflicht. Laut EU-Verordnung, muss auf den Reifen eine 75 x 110 mm große Kennzeichnung geklebt oder diesen beigelegt werden.

Neben der Kraftstoffeffizienz- und der Nasshaftungsklasse muss auch die Klasse des externen Rollgeräuschs darauf angegeben werden. Ähnlich wie bei der Kennzeichnung von Elektrogeräten, wird auch hier ein Farb-Code von grün bis rot zu Hilfe genommen.
Das Ziel dieser Kennzeichnung ist es, für mehr Sicherheit und Umweltschutz im Straßenverkehr zu sorgen und den Verbraucher beim Kauf neuer Autoreifen zu unterstützen.

Für folgende Reifenarten gilt die Kennzeichnungspflicht nach EU-Verordnung:

  • Pkw-Reifen
  • Transporterreifen
  • Lkw-Reifen

„Von O bis O – von Oktober bis Ostern“

In der Automobilbranche herrscht im Frühjahr und Herbst Hochbetrieb. In dieser Zeit werden täglich viele Winter- oder Sommerreifen abmontiert und für den Kunden eingelagert.
Damit es bei der Ein- und Auslagerung nicht zu Verwechslungen kommt ist die Kennzeichnung mit Reifenetiketten ein nützliches Hilfsmittel.
Auf dem Etikett werden der Name des Kunden und das Kennzeichen des Fahrzeugs vermerkt. Außerdem finden sich auch Informationen zur Art des Reifens, also ob es sich um einen Vorder- oder Hinterreifen, auf der linken oder rechten Seite des Fahrzeugs handelt.

Reifenetiketten ganz einfach selbst beschriften


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Die Thermotransferetiketten ganz einfach mit dem passenden Mischfarbband und Etikettendrucker beschriften – dann geht garantiert kein Reifen mehr verloren!


Bildnachweis:
pixabay.com – tookapic
pixabay.com – hutchRock

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Frank Hofmann

Autor bei Labelfox
Als einer der „alten Hasen“ der Branche liegt es mir sehr am Herzen, meinen Lesern stets relevante und aktuelle Informationen rund um die professionelle Kennzeichnung zu liefern. Der Etikettendruck ist mein Steckenpferd und bietet mir für die objektive Berichterstattung täglich neue Spielräume.
Veröffentlicht am 28. September 2018 von
Frank Hofmann und abgelegt in der
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