Etiketten und Fahrräder – Wie passt das zusammen?

Etiketten und Fahrräder – auf den ersten Blick hat beides nichts miteinander zu tun. Doch wer genauer hinsieht, erkennt auch im Radsport die Verwendung von Etiketten in verschiedenen Ausführungen und zu verschiedenen Zwecken.

Passend zu unserem Sponsoring der Labelfox-Racers beim 24h-Rennen in Kelheim haben wir uns auf die Suche nach Etiketten an Mountainbike, Rennrad und Co. gemacht und einige Beispiele gefunden.

Wofür werden Etiketten an Fahrrädern genutzt?

Die Verwendung von Labels an Fahrrädern hat verschiedene Gründe. So kann ein Etikett ausschließlich einem dekorativen Zweck dienen oder Produktinformationen enthalten. Auch bestimmte Siegel werden oft in Etikettenform auf Rädern verklebt. Doch der wohl wichtigste Einsatzzweck für ein Etikett am Fahrrad ist die Fahrrad-Codierung, die zur Versicherung gegen Diebstahl genutzt wird.

Dekorative Etiketten am Fahrrad

Oftmals werden Etiketten nur verklebt, um hübsch auszusehen. Sie haben keinen bestimmten Zweck, sondern helfen Ihnen dabei, das Aussehen Ihres Rads nach Ihren Vorstellungen zu verändern. Hier müssen es natürlich bunte, auffällige Labels sein, wie man Sie im Thermotransferdruck nicht bekommt. Dekorative Etiketten werden meist im Inkjet-Verfahren gedruckt, das dank der technischen Neuerungen der letzten Jahre auch in Sachen Haltbarkeit punkten kann. Und wer den Aufkleber nicht ewig auf seinem Rad haben möchte, kann sich mit wieder ablösbaren Varianten Abhilfe schaffen.

Produktetiketten an Fahrrädern

Auch für Produktinformationen werden oft Etiketten verwendet, da es sich nicht lohnt diese in den Rahmen des Fahrrads zu gravieren. Dank der Verwendung von Barcodes sind Produktetiketten an Fahrrädern relativ klein und stören so das Gesamtbild nicht. Für den Händler sind gleichzeitig alle wichtigen Informationen zum Modell jederzeit abrufbar.

Etiketten für Produktinformationen sollten langlebig sein und sich nicht beim ersten Versuch ablösen. Geht das Etikett beim Transport vom Hersteller zum Händler verloren, wären wichtige Informationen zum Fahrrad nicht mehr erkennbar. Für den Weiterverkauf ist dies ein Hindernis, das vor allem für den Händler problematisch werden kann.

Etiketten zur Fahrradcodierung: Wer sein Fahrrad liebt, der labelt!

In vielen Städten und besonders in Großstädten werden regelmäßig Fahrräder gestohlen. Dies ist ein immer größeres Problem für das schnell eine Lösung gefunden werden musste. Die Polizei in Bergisch-Gladbach nahm sich dem Problem an und entwickelte ein Codierungsverfahren, das dank einer speziellen Nummer für jedes gemeldete Fahrrad, bei der Diebesgut-Suche helfen kann. Heute ist eine Fahrrad-Codierung Pflicht für jeden, der sein Fahrrad liebt und wird vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) empfohlen. Wer sein Rad versichern lässt, bekommt zum Teil sogar Rabatte auf seine Beiträge, wenn das Rad mit einer Codierung versehen ist.

Die Codierung hat einige Vorteile für den Diebstahlschutz des Rads: So werden potenzielle Diebe schon einmal von vorneherein abgeschreckt, da der Weiterverkauf des gestohlenen Fahrrads massiv erschwert wird. Ein Codierungsabgleich beim Händler genügt und schon fliegt der Diebstahl auf. Für den Besitzer von Mountainbike, Rennrad, E-Bike und Co. bedeutet die Fahrrad-Codierung eine höhere Chance darauf, das Rad wieder zu erhalten und der Polizei erleichtert sie die Aufklärung von Diebstählen. Dies sieht man vor allem an der Aufklärungsrate von Fahrraddiebstählen, die seit der Einführung der Fahrradcodierung stark gestiegen ist.

Wie wird ein Fahrrad codiert? Neben der Gravur in den Rahmen des Fahrrads sind Etiketten eine weitere Möglichkeit, den verschlüsselten, personenbezogenen Code auf dem Rad zu verewigen. Dafür muss das Label einiges aushalten und darf sich auf keinen Fall ablösen lassen. Sicherheitsetiketten mit Manipulationsschutz sind die richtige Wahl dafür. Bedruckt mit dem Thermotransferverfahren zeigen sie dank des integrierten Sicherheitseffektes jedes Entfernen sofort an und bleiben auch unter anspruchsvollen Bedingungen gut lesbar.

Nicht nur die Labelfox-Racers radeln

Auch der Labelfox ist der Meinung, dass Etiketten und Fahrräder gut zusammen passen, seitdem er an der Aktion Stadtradeln, radeln für ein gutes Klima teilgenommen hat. Er und andere Kollegen sind im Rahmen der Aktion regelmäßig Fahrrad gefahren und haben Ihre gefahrenen Strecken verglichen. Da war besonders der Weg zur Arbeit eine gute Möglichkeit das Auto stehen zu lassen und etwas für die Umwelt zu tun.

Wir haben den Labelfox auf seinem Arbeitsweg belgietet und wollen Ihnen in diesem Video zeigen, wo er dabei so herumgekommen ist.


Zwar ist die Aktion mittlerweile vorbei, uns hat sie aber so motiviert, dass wir bei schönem Wetter nun regelmäßg Fahrradfahren wollen. Unser persönliches Fazit also: Etiketten und Fahrräder passen auf jeden Fall zusammen.

Labelfox-Fazit

Etiketten und Fahrräder – das passt eben doch zusammen. Denn wie viele andere Bereiche, kommt auch die Fahrrad-Branche nicht gänzlich ohne die kleinen, klebenden Helfer aus. Ob zur Zierde, als Produktlabel oder persönlicher Diebstahl-Spion: Achten Sie bei Ihrer nächsten Radtour einmal darauf, wo sich überall ein Label an Ihrem Rad versteckt.

Bildnachweis:
@labelfox.com
@Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club e. V., Ludwigsburg

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Carolin Steigenberger

Autorin bei Labelfox
Ich bin extrem neugierig und möchte nie auslernen, was mir in meinem Beruf natürlich oft zu Gute kommt. Als Bloggerin für die Kennzeichnungsbranche macht es mir Spaß, scheinbar eintönige Themengebiete und Sachverhalte von immer neuen, spannenden Seiten zu beleuchten.
Veröffentlicht am 14. Juni 2017 von
Carolin Steigenberger und abgelegt in der
Kategorie: Etiketten.
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